MTTC Senioren im Kreispokalfinale 2015

Bei den Kreispokalendspielen am 21. Februar 2015 in Ottweiler  unterlagen die Senioren des MTTC Namborn erst im Finale dem Favoriten SV Remmesweiler mit 4:2. Ein besseres Ergebnis für den MTTC war durchaus möglich.

 

Insgesamt zeigte das MTTC-Pokaltrio mit Uwe Schwan, Matthias Kirsch und Jens Schneider eine geschlossem starke Mannschaftsleistung. Die Nachrücker aus der Gemeinde Namborn hatte schließlich keiner auf der Rechnung. Aufgrund mehrer Erkrankungen und Ausfälle beim TV Merchweiler erhielten die MTTC-Senioren sozusagen eine Wildcard - ähnlich wie die deutschen Handballer bei der diesjährigen WM in Quatar. So kam es, dass der MTTC, der in Merchweiler verlor, an den Endspielen als Nachrücker teilnehmen durfte.

Im Halbfinale traf der MTTC auf den TTC Lebach, der in seinen Reihen mit Alois Heinrich einen Deutschen Meister zählt und somit leicht favorisiert ins Spiel ging. Die ersten Spiele verliefen dann auch erwartungsgemäß. Beim Stand von 1:1 traf Matthias Kirsch im ersten Schlüsselspiel auf Frank Grewenig. Matthias zeigte sein stärkstes Tischtennis und konnte sich mit 3:1 Sätzen durchsetzen. Das zweite Schlüsselspiel war das Doppel Kirsch/Schwan gegen Heinrich/Grewenig. Auch hier lief es optimal für den MTTC und man konnte sich aufgrund einer 3:1 Führung berechtigte Hoffnungen auf das Finale machen. Die nächsten beiden Spiel geingen an den TTC Lebach - Uwe Schwan hatte gegen Altmeister Heinrich keine Chance und Jens Schneider konnte seine 2:1 Satzführung gegen Grewenig nicht ins Ziel bringen.

Mit Matthias Kirsch hatte man jedoch ein Ass im Ärmel. Mit seinem ungefährdeten 3:0 Sieg gegen Thommes machte er den Finaleinzug perfekt.

Als Gegner dort wartete der SV Remmesweiler, der sich mit einem 4:1 Sieg gegen die TTF Eppelborn durchsetzen konnte. Auch diese Finale sollte an Spannung kaum zu überbieten sein - leider mit einem schlechten Ende für den MTTC.

Aber der Reihe nach: Matthias Kirsch traf im ersten Spiel auf Martin Federkeil. Matthias Kirsch war eigentlich der klare Außenseiter. Er spielte dann aber sein bestes Tischtennis und brachte den Favoriten mit seiner fulminanten Rückhand an den Rand einer Niederlage. Leider gelang es Matthias gleich im ersten Satz nicht, einen seiner fünf Satzbälle zu nutzen. Der Satz ging mit 16:14 an Federkeil und dies sollte sich in der Endabrechnung rächen - genau dieser Satz fehlte Matthias, denn er zog mit 2:3 Sätzen nur denkbar knapp den Kürzeren.

Uwe Schwan zeigte auch gegen Bernd Baumann, dass an diesem Tag nur ganz wenige gegen ihn gewinnen können. Mit 3:1 Sätzen und einem ungefährdeten Sieg konnte er zum 1:1 ausgleichen.

Jens Schneider traf anschließend auf Andreas Welter. Nach Verlust des ersten Satzes konnte Jens noch eine Schippe drauflegen und bog das Spiel um. Mit 11: 6, 11:8 und 11:7 gingen die folgenden Sätze an ihn und plötzlich führte der Außenseiter mit 2:1 - die Pokalsensation war greifbar.

Im darauffolgenden Doppel jedoch das gleiche Bild wie schon bei Matthias' erstem Einzel - Schwan/Kirsch gelang es nicht die sich bietenden Chancen zu nutzen - auch hier wurden im ersten Satz zwei Satzbälle ausgelassen und im zweiten eine 3-Punkte Führung gegen Ende des Satzes abgegeben. Diese Sätze fehlten dann leider am Schluss. 3:1 lautete das Ergebnis für das Remmesweiler Doppel mit Federkeil/Baumann. Zwischenstand 2:2.

Leider war auch im folgenden Spiel von Schwan gegen Federkeil das Glück nicht auf Namborner Seite. Trotz starker Leistung von Uwe Schwan musste er im ersten und auch im dritten Satz eine Unmenge von Netz- und Kantenbällen hinnehmen, so dass beide Sätze an Federkeil gingen. Der Glücklichere hatte somit an diesem Tag die Nase vorn. Matthias Kirsch konnte gegen Andreas Welter nichts ausrichten und musste sich mit 0:3 geschlagen geben.

Endstand somit 4:2 für den SV Remmesweiler, dem wir natürlich zum Gewinn des Kreispokals herzlich gratulieren. Sie haben es sich verdient!

Leider war der Tischtennis-Gott an diesem Tag kein Namborner ;-) und man konnte Fred Backes zum 70. Geburtstag keinen Pokalsieg als Geburtstagsgeschenk abliefern.

Es lief einfach nicht so glatt wie beim letzten Aufeinandertreffen, als man den SVR mit 4:0 überrollte. Schaut man sich den Spielverlauf an, wäre das an diesem Samstag durchaus auch möglich gewesen...

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